In eigener Sache

Eigentlich heißt es ja Blog, aber deutsch bleibt deutsch.
Hier werde ich nach und nach, meine ureigene Meinung, meine Gedanken, Aktuelles, meine Eindrücke, Meldungen, meine Bemerkungen, meine Vorschläge, Berichte, meine Kritiken an und über Hypnose und über Menschen, die mit der Materie vertraut sind, niederschreiben.

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Frankreich | am 18.06.2013 - 13:48 Uhr

Die elsässischen Feuerwehrleute bekommen eine Grundausbildung in Hypnosetechniken, um Schmerzen zu lindern, Ängste abzubauen und Trauma-Opfern zu beruhigen.

Rund 120 Feuerwehrleute aus Elsass wagen ein einmaliges Experiment. Durch das Erlernen von Hypnosetechniken sollen sie in traumatischen Notsituationen die Betroffenen beruhigen können. Bei Asthma-Patienten, in Autos eingeklemmten Personen oder anderen Unfällen soll dank Hypnose vor Panikanfällen geschützt werden.

Besseren Kontakt zu Unfallopfern durch Hypnose

Zwar wird damit nicht die klassische Notfallmedizin ersetzt, jedoch können Schmerzen gelindert werden oder Ängste abgebaut werden. Ein in Hypnose ausgebildeter Sanitäter oder Feuerwehrmann kann Kontakt zu einem Unfallopfer herstellen und beruhigen.

Besänftigender Ton und positives Vokabular

Ein besänftigender Ton und das Vermeiden von negativen Vokabeln sollen Betroffene eines Unfalls beispielsweise beruhigen. Vokabeln wie „Wohlbefinden“ sind dabei besser, als von „Schmerzen“ zu sprechen.

Hypnose-Experiment wird 6 Monate lang begutachtet.

Mindestens 6 Monate lang werden die Erfahrungen mit dem Hypnose-Experiment nun verfolgt und aufgezeichnet. Medizinische Daten wie den Herzrhythmus, die erlebte Intensität der Schmerzen oder Anzeichen von Emotionen werden niedergeschrieben und mit Aufzeichnungen von Einsätzen ohne Hypnose verglichen.

Innenministerium ist misstrauisch

Im Pariser Innenministerium wird das Experiment zwiespältig betrachtet. Die Wirkung von Hypnose wird nicht in Frage gestellt. Allerdings müssen die Feuerwehrleute dazu gut ausgebildet werden. Tatsächlich erhielten sie aber nur ein kurzes Training. Ein Erfolg zeigt sich jedoch schon, wenn Opfer beruhigt werden können.

Quelle:
http://www.retter.tv/de/feuerwehr.html?ereig=-Elsass-Hypnose-bei-der-Feuerwehr-&ereignis=19097

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Bundespsychotherapeutenkammer will heilpraktischen Psychotherapeuten abschaffen. Donnerstag, 24. August 2017

Berlin – Die beschränkte Heilpraktikererlaubnis für den Bereich Psychotherapie sollte nach Ansicht der Bundes­psycho­therapeuten­kammer (BPtK) abgeschafft werden. Bereits mit dem Psychotherapeutengesetz aus dem Jahr 1999 sei diese „Hilfskonstruktion“ hinfällig geworden. „Das Qualitätsproblem bei den Heilpraktikern kann weder durch Regelungen im Psychotherapeutengesetz noch in der Bundesärzteordnung gelöst werden“, betonte BPtK-Präsident Dietrich Munz heute auf Nachfrage des Deutschen Ärzteblatts.

Ursachen für Qualitätsproblem liegen im Heilpraktikergesetz von 1939.

„Es ist mit Blick auf den Patientenschutz völlig abwegig, einen weiteren Heilberuf mit minderer Qualifikation einzurichten, noch dazu mit Ausbildungs- und Tätigkeits­schwerpunkten in Psychotherapierichtungen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist“, erklärte hingegen BPtK-Präsident Munz. Ursächlich für das Qualitäts­pro­blem bei den Heilpraktikern seien die Anforderungen im Heilpraktikergesetz von 1939.

Heilpraktiker verfügen über eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz und nicht über eine Approbation. Für diese Erlaubnis muss der Antragsteller mindestens 25 Jahre alt sein und einen Hauptschulabschluss vorweisen können. Er muss bei der Über­prüfung seiner Kenntnisse durch das Gesundheitsamt nachweisen, dass die Ausübung der Heilkunde durch ihn keine Gefahr für die Volksgesundheit bedeutet.

Die BPtK reagiert damit auf den Vorstoß des Deutschen Dachverbands für Psycho­therapie (DVP), der in der Debatte um eine Reform des Heilpraktikerberufs, die mit dem „Münsteraner Memorandum Heilpraktiker“ angestoßen worden war, den Nachweis einer qualifizierten Ausbildung für Heilpraktiker für Psychotherapie gefordert hatte. Der Verband vertritt nach eigenen Angaben „psychotherapeutisch Tätige“, die nach dem Heilpraktikergesetz tätig sind und überwiegend über eine Ausbildung nach dem „Euro­päischen Zertifikat für Psychotherapie“ verfügen.

Heilpraktiker dürfen sich nicht als Psychotherapeuten bezeichnen.

Die Vorbereitung für die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie beim Gesund­heits­amt bieten private Bildungsinstitute oder Heilpraktikerschulen in Form von Präsenzlehrgängen oder Fernstudien an.

Die Gebühren dafür variieren nach Angaben des Portals www.heilpraktiker-ausbildung.net zwischen 1.085 Euro und 7.400 Euro.

Nach Auffassung des Bundesverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) „reichen diese Ausbildungen keinesfalls aus, um kompetent und gefahrenfrei psychologische Beratung oder gar Psychotherapie ausüben zu können“, schreibt der BDP auf seiner Homepage.

Die auf den Bereich der Psychotherapie beschränkte Heilpraktikererlaubnis, auch „kleiner Heilpraktiker“ genannt, wurde nach einem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichtes 1983 eingeführt, um Diplom-Psychologen mit Zusatzausbildung Psychotherapie die Ausübung der psychotherapeutischen Heilkunde zu ermöglichen.

Mit dem Urteil vom 21. Januar 1993 hat das Bundesverwaltungsgericht dann die Erlaubnis auch dem Namen nach auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt. Nach dem Psychotherapeutengesetz von 1999 „stehen genügend hochqualifizierte approbierte Psychotherapeuten zur Verfügung, sodass Patienten nicht auf Angebote von Heilpraktikern zurückgreifen müssen“, folgert der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer. © PB/aerzteblatt.de

Quelle:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77817/Bundes%C2%ADpsycho%C2%ADtherapeuten%C2%ADkammer-will-heilpraktischen-Psychotherapeuten-abschaffen

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Eine Behandlerin schreibt auf ihrer Webseite

seltsame Erklärungen von Vertragstunden und Behandlungpakete die verkauft werden, usw.

Damit es keinen Bezug auf meine Praxis nimmt, bin ich gezwungen zur Klärung der Sachlage mich dazu zu äußern. - Ein Vergleich des Textes der Webpräsenz der Behandlerin zu meiner "Praxis für Hypnose & Regressionstherapie".



Zitat HP
"Wenn Ihnen ein Behandler Behandlungspakete verkauft..."

Hier kann nur ich gemeint sein, da meine Pakete alle 4 Stunden enthalten, die bezahlt werden müssen! Im Übrigen wo gibt denn sonst einen Behandler der 4 Stunden in seiner Praxis anbietet, als Grundleistung ? Wo sollte der denn sein?

"...mit vertraglich vereinbarten Sitzungsmengen, so kann das in der Regel als unseriös erachtet werden."
...vertraglich vereinbarten Sitzungsmengen hat es bei mir noch nie gegeben!

Zitat aus der Webseite der HP: HP :

"In dem vorherigem Erstgespräch kann man keinen Menschen mit seiner ganzen Geschichte erfassen und seriös mitteilen " Wir brauchen 4 Sitzungen". Dies würde auch unnötigen Druck aufbauen um in der vereinbarten Zeit "fertig" zu werden und birgt zwei Gefahren:

* man verschweigt Details weil die Zeit knapp wird

* man hält den größten (in der Regel den angstbesetzten Teil) bis zum Schluss zurück. ...weil ein Patient erstmal Vertrauen zum Behandler aufbauen muss um bereit zu sein, sich auch diesen Themen zu stellen."

Hier zeigt es sich, das die Behandlerin keinen meiner Klienten jemals gesehen oder gesprochen hat, weil alle meine Klienten die meine Praxis beanspruchen wissen das lediglich ihre eigenen Selbstheilungskräfte mobilisiert werden und sonst nichts, das bestätigen sie mir mit ihrer Unterschrift und sie bekommen zudem eine kostenfreie Verhaltensbroschüre über Hypnose.

Und nur das könnten meine Klienten berichten und alles andere wäre falsch. Damit ist Ihr Vorwurf, ich würde Klienten mit psychischen Problemen in nur 4 Stunden behandelt, unwahr und deshalb werde ich mir juristischen Beistand vorbehalten. Es ist übrigens keineswegs unüblich, wenn ein Klient zu einem anderen Behandler wechselt, das gibt es bei allen Fachrichtungen und ist nicht besonders. Ich habe auch schon den Hausarzt gewechselt, und?

Im Beratungs-/Erstgespräch, was bei mir 1-2 Stunden etwa dauert und zunächst 30,00 Euro kostet, kann man keinen Menschen mit seiner ganzen Geschichte erfassen?

Aber laut Behandlerin, ist es bei ihr nach 1,5 Stunden und Zahlung von 90,00 Euro möglich, sehr interessant, aber lesen Sie selbst.

Zitat aus der Webseite der HP :

"Die Erstsitzung mit ausführlicher Anamnese.. dauert, aus meiner Erfahrung, circa 90 Minuten und kostet dem entsprechend circa 90,00 Euro."

Zitat aus der Webseite der HP:

"Ein seriöser Behandler hat es nicht nötig jemanden auf eine bestimmte Anzahl von Sitzungen zu verpflichten."

Gut, für meine Sitzungen gibt keine Pflicht.

"Dies dient nur dem Zweck ihn an sich zu binden."

Lesen Sie aufmerksam, nun der Gegensatz zu meinem Komplett-Honorar:

"Je nach Problemstellung hat sich in meiner Praxiserfahrung ein Mittelwert von 5 - 7 Sitzungen ergeben. (Dies ist ein eigener, statistischer Wert aus mehr als 10 Jahren Praxiserfahrung. Manche benötigen nur 2 bis 3 Sitzungen, manche brauchen auch mehr als 7 Sitzungen."

Also hat sich bei Ihr ein Mittelwert von 5 - 7 Stunden und mehr ergeben! Ich lassen mir nur 4 Stunden bezahlen.

Warum ein 4 Std.Komplett-Honorar ?
Die Abrechnung mit einem Komplett-Honorar eines Hypnosethemas ist für den Klienten fair und auch absolut transparent. Der Komplettpreis schützt den Klienten vor undurchsichtigen und teilweise dubiosen Sitzungs- und Stunden-Modellen, bei denen im Vorfeld der letztendlich zu bezahlende Endpreis nur schwer oder manchmal nahezu gar nicht vorauszusehen ist. Mir liegt sehr viel daran, so effizient wie möglich zu arbeiten. Massenabfertigungen möchte und werde ich nicht machen.

Es wäre bestimmt für den Sitzungserfolg kaum förderlich, wenn ich während der Hypnose-Sitzung dauernd auf die Uhr schauen müsste, nur weil ich nach Minutenpreise abrechnen würde. Deshalb habe ich als Grundlage den Modus eines für meine Klienten absolut fairen Komplett- Honorars gewählt.

So, noch ein letztes mal Zitat aus der Homepage der Heilp.d.P.:
"Im ausführlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam wie regelmäßig sie kommen wollen und Sie teilen mir mit, wenn Sie glauben die Therapie beenden zu können."

Im Erstgespräch wird entschieden ob regelmäßig(?) oder unregelmäßig(?) an der Therapie teilgenommen wird und der Klient entscheidet wann die Therapie beendet wird?- Wo aber ist denn da der psychotherapeutische Nutzen zu sehen?

Natürlich kann jeder kommen wann er will und genauso aufhören wann er will - aber eine Therapie sieht anders aus.

Das würde bedeuten, mit meinen Worten: Wenn ich unter einer Depression leide, nehmen wir an, ich leide nach ICD F33 unter:- Rezidivierende depressive Störung-, dann entscheide ich als Klient wann therapiert wird und wann nicht? In ICD F33 heißt es:"...der Beginn kann akut oder schleichend sein, die Dauer reicht von wenigen Wochen bis zu vielen Monaten." Aha, und nun entscheide ich wieder ob ich aufhöre, nur weil draußen die Sonne scheint und ich der irrigen Meinung bin, nicht mehr depressiv bzw. nun gesund zu sein?

.....???.....


Quelle:
Adrian Schubert Hypnotiseur & Regressionsanalytiker


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Notfall-Hypnose | 05.12.2017 - 21:17 Uhr

Die ersten Reaktionen zum Thema Hypnose sind verhalten bis skeptisch: Viele Zeitgenossen haben dazu Bilder von scheinbar willenlosen Menschen in Hypnose-Shows vor Augen, die teilweise in aller Öffentlichkeit lächerlich gemacht werden, oder es tauchen Gedanken auf von esoterischem Humbug. Und jetzt noch Hypnose im Rettungsdienst? Hypnose als Therapieverfahren hat mit diesen Show Hypnosen nichts gemeinsam. Seit 2006 ist Hypnose als psychotherapeutisches Verfahren zur Kurzzeit Therapie durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie zugelassen. Was nun hat das alles mit Notfall- und Rettungsmedizin zu tun?

Was kann Notfall-Hypnose am Einsatzort bewirken?

Grundsätzlich müssen Sie sich natürlich mit dem Notfallpatienten verständigen können, denn Sprachbarrieren können den Einsatz erschweren oder unmöglich machen. Bei vorher bestehenden psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Psychosen und Borderline-Erkrankungen, ist die Wirksamkeit einer Hypnose deutlich eingeschränkt oder die Anwendung unmöglich. Auch bei sehr kleinen Kindern sind die Einsatzmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Fazit: Notfall-Hypnose im Rettungsdienst ist kein „Allheilmittel“. Es eröffnet Ihnen allerdings eine größere Variationsbreite an Techniken für die schnelle und sichere Versorgung Ihrer Notfallpatienten. Wir alle wissen, dass sich Notfallpatienten in einer Extremsituation befinden: Sie haben Stress, Angst, vielleicht Schmerzen oder Luftnot, müssen sich mit akuter Bedrohung durch Krankheit, Verletzung, Invalidität und Tod auseinandersetzen. Viele Patienten gehen in eine Problemtrance, in der sie eine fokussierte Aufmerksamkeit haben, alles auf sich beziehen und für Suggestionen – negativ wie positiv – besonders empfänglich sind. Mit einer Notfall-Hypnose-Technik können wir direkt auf diese Problemtrance einwirken und damit eine psychische Stabilisierung und Beruhigung von Notfallpatienten rein mit Worten innerhalb kürzester Zeit erreichen. Besonders gut lassen sich Atemstörungen von Hyperventilation bis hin zu Asthmaan fällen mit diesen Techniken behandeln. Die interessanteste Anwendung findet sich jedoch im Bereich der Schmerzen: Durch hypnotische Techniken am Einsatzort lässt sich eine gute Schmerzlinderung erreichen. Selbst eine aufwendige technische Rettung über längere Zeit ist in alleiniger Notfall-Hypnose möglich, zudem sind Repositionen von Gelenken und Frakturen möglich und natürlich eine allgemeine Schmerzlinderung. In diesem Zusammenhang taucht häufig die Frage auf: Klappt die Technik immer? Nein, denn wenn sich der Notfallpatient dagegen wehrt, können Sie keine Hypnose mit diesem Patienten machen. Hypnose bedeutet nicht Willenlosigkeit! Das im nebenstehenden Kasten aufgeführte Beispiel aus meiner aktuellen Einsatzpraxis als Notärztin zeigt aber, dass Sie in einem solchen Fall dennoch etwas bewirken können. Grundsätzlich müssen Sie sich natürlich mit dem Notfallpatienten verständigen können, denn Sprach barrieren können den Einsatz erschweren oder unmöglich machen. Bei vorher bestehenden psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Psychosen und Borderline-Erkrankungen, ist die Wirksamkeit einer Hypnose deutlich eingeschränkt oder die Anwendung unmöglich. Auch bei sehr kleinen Kindern sind die Einsatzmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Fazit: Notfall-Hypnose im Rettungsdienst ist kein „Allheilmittel“. Es eröffnet Ihnen allerdings eine größere Variationsbreite an Techniken für die schnelle und sichere Versorgung Ihrer Notfallpatienten.

Quelle:
Autoren: Annette Held Ärztin für Anästhesiologie, Notfallmedizin Klinik für Anästhesiologie, Allgemeine und Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin Klinikum Links der Weser (Chefärzte: Dr. med. T. Augenstein, Prof. Dr. med. P. H. Tonner) Hypnosetherapeutin Praxis für TCM und Hypnose Wachmannstr. 71 28209 Bremen

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Walmart – Nur Hypnose hilft an Weihnachten


Mit Hypnose versucht die US-Handelskette Walmart ihren erwachsenen Kunden das Weihnachtsfest erträglich zu machen. Sie treiben es sogar in einem eigenen Werbeclip zu Weihnachten auf die Spitze und stellten ausgewählte Kunden von Walmart unter Hypnose.

Unter Hypnose ist Weihnachten fantastisch.

Für Kinder ist das Feste der Feste ein toller Moment im Jahr. Die Welt der Erwachsenen ist aber weit entfernt von dieser kindlichen Freude über das Weihnachtsfest. Man ist im Stress, die Familie bekriegt sich und eigentlich will man nur noch seine verdammte Ruhe. Nur waren natürlich auch die Erwachsenen einmal Kinder. Daher werden die Kunden unter Hypnose in ihre Kindheit zurückgebeamt und erleben noch einmal das Weihnachtsfest als Kind. Später können sie ihren Augen kaum mehr trauen, denn natürlich hat Walmart die paar Minuten endlos kindliche Freude mitgeschnitten. Da kullern dann selbst beim alten Mann die Tränen zum Feste. Besser kann man eine Werbung zu Weihnachten wohl kaum gestalten. Vogel abgeschossen, Walmart.

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=8X7meuKT2Nga

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Heilpraktiker der Psychotherapie - Was ist das?

Ich werde immer gefragt, was ist der Unterschied zwischen Ihnen als Hypnotiseur ...und einem Heilpraktiker der Psychotherapie? Hier möchte ich es nun mal erklären.

Ein Heilpraktiker für Psychotherapie ist eine Person, die vom Gesundheitsamt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes die Erlaubnis erhalten hat, Psychotherapie anzubieten.

Da Heilpraktiker kein Ausbildungsberuf ist (es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung), kann die Prüfung auch keine Ausbildungsziele überprüfen, sondern soll nur sicherstellen, dass grundlegende Kenntnisse vorhanden sind und von der Person keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

In meinem Nachbarort Holzminden bot vor einiger Zeit die VHS einen Kurs des "Heilpraktikers der Psychotherapie" an, auch das Selbststudium ist erlaubt. Personen, die z.B. nur Gesprächstherapie, Hypnotherapie oder systemische Therapie ausüben möchten aber nicht den eigentlichen Beruf des Heilpraktikers, können vom Gesundheitsamt die beschränkte Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde, auf dem Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HeilprG) erhalten (wird auch 'kleiner Heilpraktikerschein' genannt). Die Voraussetzungen dafür variieren wiederrum von Bundesland zu Bundesland und können beim Gesundheitsamt erfragt werden. Es gibt dafür keine einheitliche Prüfung.

Diese Personen sind streng genommen keine Heilpraktiker, weil sie nur für ein Teilgebiet zugelassen sind. Sie dürfen sich auch nicht als Psychotherapeuten bezeichnen, weil sie dann die weitreichenden Voraussetzungen (Approbation = gesetzliche Zulassung) nach dem Psychotherapeutengesetz erfüllen müssten. Die empfohlene Bezeichnung lautet daher: Heilpraktiker/in beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie oder kurz Heilpraktiker für Psychotherapie. Geeignet sind auch Bezeichnungen, die weder die geschützte Bezeichnung Heilpraktiker noch den Begriff Psychotherapeut enthalten und in Klammern auf die Zulassung verweisen, wie z.B. Familientherapeut (Zulassung nach HeilprG) oder Hypnotherapeut (Zulassung nach HeilprG).

Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie

Für Personen, die nach dem Heilpraktikergesetz die Heilkunde bzw. Psychotherapie ausüben möchten, gibt es keine vorgeschriebene Ausbildung. Sinnvoll wäre ein einschlägiges Studium oder eine einschlägige Berufsausbildung sowie eine Zusatzausbildung in der entsprechenden Therapierichtung (Hypnotherapie, Gesprächstherapie, Familientherapie etc.). Was natürlich ein

Was kostet eine Psychotherapie als Selbstzahler?

Eine Psychotherapie kann auch privat bezahlt werden. Vorteil: Die Therapie wird bei den Kassen nicht aktenkundig und kann somit beispielsweise einer späteren Verbeamtung nicht entgegenstehen.

Je nach Therapieform, Störung und Therapieziel beträgt die Dauer eine Psychotherapie zwischen 25 und 200 Sitzungen (im Normalfall zwischen 25 und 50 Sitzungen), wobei eine Sitzung etwa 50 Minuten entspricht und zwischen 50 und 150 EUR kostet.

Quelle:
https://www.psychomeda.de/lexikon/heilpraktiker-psychotherapie.html

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Hypnotiseur, Hypnosecoach? - Was ist das?

Eine der ersten Fragen, die viele Menschen sich stellen, die sich für eine Hypnose-Ausbildung interessieren ist häufig: Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man erfüllen muss, damit man an der Ausbildung teilnehmen kann?

Im Internet geistern allerlei Gerüchte herum... Manche glauben, man müsse eine besondere angeborene Gabe besitzen, um Menschen hypnotisieren zu können, an anderer Stelle heißt es, nur bestimmte Personen mit einer bestimmten Schulbildung oder einem bestimmten Studium dürften überhaupt die Hypnose erlernen...

Tatsächlich ist die Hypnose in Deutschland vollkommen frei erlernbar!

Das heißt grundsätzlich kann jeder, der möchte an einer Hypnose-Ausbildung teilnehmen - Einschränkungen wie eine Altersbeschränkung oder Mindestvorkenntnisse bei speziellen Themen (wie bspw. der Traumatherapie) oder Fortbildungen, die schon gewisse Vorkenntnisse erfordern, werden lediglich von den Ausbildungsinstituten individuell vorgegeben, wenn diese sie für sinnvoll bzw. wichtig erachten.

Die Freude an der Arbeit mit Menschen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit mit der Hypnose. Der Hypnotiseur hat eine enge mentale Verbindung zu seinen Klienten und bekommt großes Vertrauen entgegen gebracht. Es ist deshalb von Vorteil, wenn ein Hypnose-Einsteiger gerne mit Menschen arbeitet und bereit ist, auf ihre Themen und Emotionen einzugehen, um mit ihnen gemeinsam Lösungen zu finden.

Neugier auf und Interesse an der Hypnose - denn es gibt unglaublich viel zu entdecken!!!

Ebenso ist ein gesundes Verantwortungsgefühl wünschenswert, denn mit der Hypnose erlernt man eine Fähigkeit, die sehr intensive Emotionen und Veränderungen beim Gegenüber auslösen kann. Mit dieser Fähigkeit kann man großartige Effekte bewirken kann, mit der man aber auch sehr gewissenhaft umgehen sollte, um niemanden damit zu manipulieren, der das vielleicht garnicht möchte oder unerwünschte Wirkungen hervorzurufen. Eine gewisse Besonnenheit und Reife sind also Charakterzüge, die sehr gut zu einem Hypnotiseur passen.

Sehr wichtig für einen angehenden Hypnotiseur ist auch Lernbereitschaft. Die Hypnose ist nämlich ein unglaublich großes Gebiet, in dem es immer und immer wieder etwas dazuzulernen gibt. Ein Hypnotiseur, Hypnose-Coach oder Hypnotherapeut kann täglich neue Dinge entdecken, die für seine Arbeit interessant sein können. In der Hypnose lernt man nie aus. Es ist auch empfehlenswert, sich neben der Hypnose-Ausbildungen mit Themen wie Psychologie und Psychotherapie und Medizin zu beschäftigen, um das eigene Wissen abzurunden. Je mehr man sich in diesen Themenbereichen auskennt, desto besser wird man die Hypnose verknüpfen können und desto leichter wird es einem fallen, mit der Zeit einen eigenen Stil und vielleicht sogar eigene Hypnose-Anwendungen zu entwickeln.

Wenn Sie sich eine eigene Praxis aufbauen möchten, dann sind natürlich auch eine gewisse Leistungsbereitschaft und Motivation von Vorteil. Mit einer Hypnose-Praxis kann man in der heutigen Zeit viel Erfolg haben, denn das Ansehen der Hypnose wächst kontinuierlich und sie genießt eine erfreuliche Nachfrage. Am Anfang steht aber natürlich immer eine Aufbauphase, in der die Grundlage für diesen Erfolg geschaffen wird.

Was ist Hypnose?

Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (auch: Proband, in der Hypnotherapie Patient oder Klient) die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, wobei dies als Auto- oder Selbsthypnose bezeichnet wird; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose. Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste wirken sollen.

Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.

Einige Anwendungsgebiete der Hypnose

Nikotinabhängigkeit: Im Jahr 2009 haben laut einer Studie der Europäischen Kommission 2 Prozent der Befragten Hypnose oder Akupunktur genutzt, um mit dem Rauchen aufzuhören. Die Wirksamkeit der Hypnotherapie wurde in einer Studie nachgewiesen.

Prüfungsangst: Die Wirksamkeit der Hypnotherapie wurde in einer Studie nachgewiesen.

Flugangst: Die Wirksamkeit der Hypnotherapie wurde in einer Studie nachgewiesen.

Schlafstörungen: Die Wirksamkeit der Hypnotherapie wurde in einer Studie nachgewiesen.

Neurodermitis: Die Wirksamkeit der Hypnotherapie wurde in einer Studie nachgewiesen.

Aufklärung von Verbrechen und Erinnerung an Vergessenes. Siehe auch Hypnotische Regression.

Hypnose-Fachgesellschaften

Es gibt verschiedene Fachgesellschaften für Hypnotiseure. Die meisten davon nehmen nur Mitglieder auf, die aktive Hypnotiseure bzw. Hypnotherapeuten sind.
1955 gründete Johannes Heinrich Schultz die Deutsche Gesellschaft für ärztliche Hypnose und autogenes Training (DGÄHAT), wobei der Fokus allerdings auf Letzterem lag.
1978 kam es zur Gründung der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.).
1982 zur Gründung der deutschen Gesellschaft für Hypnose (DGH).
1995 dann zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Hypnose (DGZH)
2007 zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Quelle:
http://hypnoseausbildung-seminar.de/hypnoseausbildung/hypnoseausbildung/voraussetzungen/index.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose

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