Geschichte der Hypnose

Die Hypnose

ist so alt wie die Menschheit selbst. Keilschriftfunde belegen, dass bereits die Priesterärzte der Sumerer im vierten Jahrtausend vor Christus die Hypnose auf die gleiche Weise anwendeten, wie dies noch heute geschieht. Auch in der Heältesten Sanskriturkunde der Inder wird die Hypnose beschrieben. Die ägyptischen Priester wendeten ebenfalls die Hypnose zur Heilung verschiedener Leiden an.

 

 

 

 

 

Hypnoseähnliche Anwendungen können bis ins 2. vorchristliche Jahrtausend zurückverfolgt werden. Als ältestes schriftliches Zeugnis für hypnotische Induktionstexte gilt nach Edmonston (1986) Bild links: Das ägyptische Papyrus Eber (circa 1500 v. Chr.)

 

 

 

 

 

 

Paracelsus, Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493-1541) Im Alter von 16 Jahren nahm er das Studium der Medizin an der Universität Basel auf.

Es schlossen sich etwa zwölf Wanderjahre des jungen Theophrastus an. Nachgewiesen sind dabei Aufenthalte bei bekannten Alchemisten wie Sigmund Füger von Schwaz und Abt Bruno von Spanheim. 1510 erlangte Paracelsus in Wien den Grad eines Bakkalaureus der Medizin. Nach einem vermuteten kurzzeitigen Aufenthalt in Ferrara zur Erlangung der Doktorwürde (wahrscheinlich im Jahr 1516) führte ihn die anschließende Arbeit als Wundarzt durch große Teile Europas.

 

 

 

 

 

 

 

Franz manchmal auch Friedrich Anton Mesmer ( 23. Mai 1734 in Iznang; † 5. März 1815 in Meersburg) war ein deutscher Arzt, Heiler und der Begründer der Lehre vom animalischen Magnetismus, auch Mesmerismus genannt. Seine Bemühung, eine naturwissenschaftliche Erklärung für die von ihm angewendeten Kräfte zu finden, machte ihn zu einem Wegbereiter der Parapsychologie.

 

 

 

 


José Custódio de Faria, bekannt unter dem Namen Abbé Faria (* 30. Mai 1756 in Caldolim, Aldeia de Bardes/Goa, Indien; † 20. September 1819 in Paris, Frankreich), war ein portugiesischer Priester, Hypnotiseur und gilt als einer der Begründer der Dynamischen Psychiatrie.Er war der Erste, der eine Verbindung zwischen Hypnose und Suggestion feststellte. Auch gilt er als einer der Begründer der Dynamischen Psychiatrie. Den Hypnotiseur benannte er erstmals als Concentrateur, den Hypnotisierten als Concentré und den Zustand als Concentration.

 


James Braid (* 1795 in Fife (Schottland); † 25. März 1860) war ein schottischer Arzt, der in Manchester praktizierte. Er prägte den Ausdruck Neurypnology (Neurohypnotismus) – später verkürzt zu Hypnose in Anlehnung an das griechische Wort für Schlaf hypnos. Im Original des Buches von 1843 ist entgegen anderslautender Informationen keine Rede vom Gott des Schlafes Hypnos. Zu einer Zeit, als in der medizinischen Anästhesie gerade die allerersten erfolgreichen Versuche durchgeführt wurden, war die Hypnose eine der wenigen Methoden zur Schmerzstillung bei Operationen.

 

 

 


 

Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg in Mähren. Sigmund Freud und der Arzt Josef Breuer führten zur gemeinsamen Erarbeitung der sogenannten „Sprechtherapie“, einer Art Vorstufe der Psychoanalyse. Freud erforschte und benutzte den hypnotischen Zustand zunächst, um den „Zensor“ zu umgehen. Wandte sich aber später aus eigenen Gründen von der Hypnose ab.

 

 

 

 

 


Johannes Heinrich Schultz (* 20. Juni 1884 in Göttingen; † 19. September 1970 in Berlin), meist kurz J. H. Schultz genannt (und oft I. H. Schultz gesprochen), war ein deutscher Psychiater und schulenunabhängiger Psychotherapeut. Weltberühmt wurde Schultz durch die Entwicklung des Autogenen Trainings.

 

 

 

 

 


 

Milton Hyland Erickson (* 5. Dezember 1901 in Aurum (White Pine County), Nevada; † 25. März 1980 in Phoenix, Arizona) war ein amerikanischer Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut, der die moderne Hypnose und Hypnotherapie maßgeblich prägte und ihren Einsatz in der Psychotherapie förderte. 1919, kurz nach Abschluss der Highschool, erkrankte Erickson an Kinderlähmung und fiel ins Koma. Zunächst hatte es den Anschein, dass er die Krankheit nicht überleben würde. Nach drei Tagen jedoch kam er wieder zu Bewusstsein, war allerdings vollkommen gelähmt. Bewegungsunfähig saß er später in einem Schaukelstuhl. Der intensive Wunsch aus einem Fenster zu schauen, soll dazu geführt haben, dass sich der Schaukelstuhl leicht bewegte. Dieses ideomotorische Erlebnis motivierte ihn, weiter zu üben. Durch Imaginationen arbeitete er daran, dass seine gelähmten Muskeln wieder funktionstüchtiger wurden. Nach knapp einem Jahr konnte er an Krücken gehen und besuchte die Universität von Wisconsin. Entgegen dem ärztlichen Rat, sich auszuruhen, begab er sich auf einen 1200 Meilen langen Kanu-Trip auf dem Mississippi. Dabei erreichte er wieder eine beachtliche körperliche Stärke. Zwei Jahre später konnte er ohne Krücken gehen, er hinkte lediglich mit dem rechten Bein.
Im zweiten Jahr auf der Universität beschäftigte sich Erickson mit Hypnose. Er war fasziniert von den Möglichkeiten, übte unentwegt und entwickelte unterschiedliche Techniken. Im Gegensatz zu der damals vorherrschenden Lehrmeinung, erarbeitete Erickson individualisierbare Methoden.

 

   

Adrian Schubert (geb. 30.05.1954 in Holzminden, verh., 2 Kinder) - Lange bevor es Hypnoseinstitute und Verbände gab, begann 1972 meine Hypnoselaufbahn auf Grund einer Broschüre "Die Macht der Hypnose", die mich zur Hypnose und zur Regression brachte, der ich bis heute, mehr als 40 Jahre meine Faszination und Begeisterung zu verdanken habe. 45 Jahre Praxis mit unzählig besuchten Seminaren und Vorträgen, Auslandsbesuche, jede Menge Fachliteratur und Wissen. 1974 - 1976 Ausbildung in der USA zum Master of Hypnosis Therapy (Meister der Hypnosetherapie), später noch nach Abraham Maslow AHP und später HPM (Human Potential Movement) danach NLP, MET (EFT), des Weiteren bin ich in einigen deutschen und ausländischen Berufsverbänden Mitglied. Aber all diese Nachweise über den Besuch von Instituten, Lehranstalten, usw. die als Referenz sehr beliebt sind und so Wissen suggerieren sollen, -auf so etwas lege ich keinen Wert, diese sogenannten "Diplome" und "Zertifikate", bestätigen allenfalls die Teilnahme aber nicht das Fachwissen. Im Laufe der Zeit habe ich mich ganz und gar der Hypnose nach H.Hartmann verschrieben und meine Vorgehensweisen danach ausgerichtet. Meine weitere Ausbildungen: Publizist, Trauerredner, Notfall-Seelsorger, zertifizierter Kirchenführer, Familienkoordinator (Jugendfürsorgeamt Landkreis Holzminden), Mitglied im Bundesverband für Kirchenpädagogik und Prädikant berufen zur Sakramentsverwaltung und Wortverkündigung in der Evangelischen Kirche von Westfalen, sind alle nur kurz erwähnenswert. Mein Lieblingsspruch lautet: " Nichts ändert sich, bis man sich selbst ändert. Und plötzlich ändert sich alles. " Seit 2012 habe ich eine eigene Praxis in Höxter.




Die Wirksamkeit der Hypnosetherapie ist ebenfalls wissenschaftlich längst nachgewiesen und belegt. Das Deutsche Ärzteblatt titelte bereits in seiner Ausgabe März 2004, Seite 125 "Die Wirksamkeit von Hypnosetherapie ist in über 200 empirischen Studien nachgewiesen worden".

Entscheidend für den Erfolg einer Hypnosebehandlung ist nicht die Trance selbst, sondern der Erfolg hängt in erster Linie davon ab, welche Verfahren und Techniken in der Trance eingesetzt werden.

NLP wurde von Richard Bandler und John Grinder in den 70er Jahren innerhalb des Human Potential Movements entwickelt. Sie definierten NLP als „das Studium über die Struktur subjektiver Erfahrung“. Ursprüngliches Ziel der NLP-Entwickler war es, die Wirkfaktoren erfolgreicher Therapie herauszufinden und an andere weitervermitteln zu können. Sie vermuteten, dass es sich bei den Wirkfaktoren vor allem um die kommunikativen Fähigkeiten und Verhaltensweisen der Therapeuten selbst handelt und nicht primär um die gewählte fachliche Ausrichtung.



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