Autogenes Training

Autogenes Training ist eine Art Selbst-Hypnose, die ein Gleichmaß zwischen Spannung und Entspannung herstellen soll. Wer die Methode beherrscht, kann bestimmte unwillkürliche Körperfunktionen (z.B. Herz-Kreislauf, Atmungs- und Verdauungsreaktionen) selbst beeinflussen.
Der Zweck der Übungen besteht darin,

  • die Muskulatur zu entspannen,
  • zu beruhigen und
  • die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Darüber hinaus ermöglicht autogenes Training über die Versenkung eine intensive Selbstwahrnehmung (sog. Selbstschau) und kann so Möglichkeiten zur Selbstkontrolle und Selbstkritik aufzeigen. Damit dies gelingt, ist allerdings regelmäßiges Üben wichtig.

Anfangs besteht autogenes Training aus sechs Übungen:


  1. der Schwereübung zur Entspannung der Muskeln,
  2. der Wärmeübung zur Entspannung der Blutgefäße in den Armen und Beinen,
  3. der Herzübung zur bewussten Wahrnehmung der Herztätigkeit (v.a. des Herzrhythmus),
  4. der Atemübung zur bewussten, aber passiven Wahrnehmung der Atmung,
  5. der Bauch- oder Sonnengeflechtsübung zur Durchblutungssteigerung (bzw. Wärmeempfindung) im Bauch- und Unterleibsbereich sowie
  6. der Stirnkühleübung zur Regulation der Durchblutung.

Mit der Methode wird Ruhe und Entspannung angestrebt sowie ein verbessertes Konzentrationsvermögen. Das autogene Training fördert allgemein die Stressverträglichkeit. Die imaginativen Verfahren sind nicht geeignet bei Patienten mit Psychosen.

 

Einzel-Trainings beinhalten 10 Termine à ca. 30-45 Minuten und finden nach Absprache statt, d.h. es ist eine ideale Art Autogenes Training zu erlernen für Schichtarbeiter, Vielbeschäftigte und anderen Berufstätigen mit flexibler Arbeitszeit.
Für Gruppen von min. 3 Personen bis max. 8 Personen gibt es eine Honorarvergünstigung.
Bitte eigene Kissen oder Bodenmatten mitbringen.